Die Liebe zum Hund
- fraeuleinsenn
- 26. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Wenn ich den kleinen Nox betrachte, geht mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf; Wie spannend doch die Tatsache ist, das so ein kleines Fellknäuel, dass weder unsere Sprache Spricht, noch irgendwie Artverwandt mit uns ist, uns in einen Modus versetzt, in dem wir alles geben würden um es zu Beschützen.
Nicht nur das, nein, für die meisten von uns hat der Hund den gleichen Stellenwert, wie ein Familienmitglied.
Klar, es gibt auch jene unter uns, die den Hund derart vermenschlichen, dass es weder für sie noch den Vierbeiner Gesund ist, doch in jedem Fall steht das gleiche Gefühl dahinter, nämlich Liebe.
Woher diese kommt und wieso das so ist, scheint mir unerklärlich. Sie ist einfach da.
Auch wenn uns der kleine Welpe ab und an an den Rand der Verzweiflung bringen mag, so würden wir alles dafür geben, dass es ihm gut geht.

Es macht mir zum Beispiel überhaupt nichts aus, mit meinem Welpen ans nasse Ufer zu sitzen um mit ihm die Welt zu beobachten.
Wäre ich hingegen alleine, würde ich nicht im Traum auf die Idee kommen, im Februar, in Jeans auf den Nassen Boden zu sitzen. Wahrscheinlich wäre ich nicht einmal ans Wasser gegangen, geschweige denn, mich irgendwo für eine Stunde still hingesetzt.
Es ist wie schon gesagt unglaublich, was unsere Liebe zum Hund alles mit uns macht.
Oder seid ihr schon mal ins Einkaufszentrum gefahren, ohne einzukaufen? Rolltreppen ohne Ziel gefahren? Lift gefahren ohne Ziel?
Genau das mache ich alles meinem Hund zuliebe.
Dinge die wir sonst gar nicht auf die Idee kämen zu tun.

Und wenn ich dann sehe,
wie süss der kleine
Nudelfertig auf dem
Beifahrersitz pennt,
dann ist es um mich
ein weiteres Mal geschehen.
Vergessen sind auf einmal
alle Strapazen,
die schlaflosen Nächte,
die Putzerei und die scharfen
Welpenzähne.
Man ist einfach nur verzückt
von dem kleinen Wesen.


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